Das manuelle Kleben der Sohlen führte zu schwankender Verbindungsqualität. Ein Teil der Produktion verfehlte die geforderte Klebfestigkeit – die Folge waren Ausschuss und Reklamationen. Bei Auftragsspitzen mussten zusätzliche Schichten gefahren werden, um das geforderte Volumen termingerecht zu liefern.
Wir haben eine Fertigungslinie als geschlossenen Umlauf mit werkstückträgergeführtem Transport realisiert. Das Ringkonzept synchronisiert die aufeinanderfolgenden Prozessschritte und stabilisiert die Prozessparameter beim Kleben dauerhaft.
- 300 → 1.000 Paar pro Schicht – deutliche Durchsatzsteigerung der Gesamtanlage
- Wiederholgenauigkeit = Qualität – Der stabilisierte Klebeprozess senkte die Ausschussrate aufgrund unzureichender Klebfestigkeit messbar
- 1,5–2 Jahre kalkulierte Amortisationszeit für die gesamte Fertigungslinie
- Bedienerbedarf von 8 auf 2 reduziert – Personalaufwand im Prozess deutlich gesenkt
Die Amortisationsrechnung basiert auf der Produktivitätssteigerung, der Minimierung von Reklamationskosten sowie der Einsparung von Sonder- und Mehrschichten, die zuvor zur Auftragserfüllung notwendig waren.

