Eine Umsetzstation ähnlich wie eine Roboterzelle, jedoch zu geringeren Anschaffungskosten und für einfachere Prozesse, erleichtert die Arbeit überall dort, wo eine hohe Leistung bei wiederkehrenden Aufgaben beim Umsetzen von Bauteilen zwischen zwei oder drei nah beieinander liegenden Punkten erforderlich ist:
- Teiletransfer von Maschine zu Maschine, insbesondere bei schweren Bauteilen
- Depalettierung von Gebinden, Halbzeugen oder Fertigprodukten an Maschinen oder Fertigungslinien
- Palettierung von Fertigprodukten
- Kartonverpackung
Eine Umsetzstation erfordert eine kontinuierliche Teilezuführung und arbeitet unterbrechungsfrei auch unter folgenden Bedingungen:
- anspruchsvolle Umgebungsbedingungen
- Mehrfachtransfer von Teilen zur Einhaltung der geforderten Taktzeit
- Heben schwerer Lasten bei hoher Dynamik
- hochpräzises Umsetzen von Teilen zwischen Bearbeitungsmaschinen
Im Vergleich zu Roboterzellen ist eine Umsetzstation meist als 3-Achs-Portal-/Handhabungssystem (XYZ) ausgeführt. Sobald eine vierte Achse oder zusätzliche Freiheitsgrade (Winkelstellungen beim Greifen/Absetzen) benötigt werden, bieten sich vollwertige Roboterzellen als technisch überlegene Lösung an.
Das anwendungsspezifisch ausgelegte Greifersystem bewältigt selbst anspruchsvolle Handhabungsprozesse. Typische Werkstücke und Güter sind unter anderem:
- Kartonagen
- Folienverpackungen
- Lebensmittel
- Bodenpaneele
- Fleischschalen
- Kunststoffpaneele mit stark variierenden Längenmaßen
- Stahldach- und Wandpaneele in unterschiedlichen Abmessungen
- Bretter / Holzbohlen
- schwere Stahlbauteile
Eine passgenau ausgelegte Umsetzstation ermöglicht:
- Gleichbleibende Taktung über die gesamte Schicht ohne Leistungsabfall
- Arbeiten im Takt des Gesamtprozesses bzw. vor- und nachgelagerter Linien
- Flexible Anpassung an die Anforderungen der Fertigungslinie
- Reduzierung des Personalbedarfs entlang der Produktionslinie
- Realisierung / Lieferzeit: 5–7 Monate







