Branche: Pet Food· Automatisierte Station· Integration mit Dosiermaschine
Ausgangssituation
Ein Bediener bestückte manuell 22-etagige Hordenwagen mit Trocknungsgittern. Jedes beladene Gitter wog rund 15 kg. Bei diesem Gewicht sinkt die manuelle Leistungsfähigkeit rasch; um die Taktzeit zu halten, musste das Personal nahezu stündlich rotieren. Der Arbeitsplatz war ergonomisch hoch belastend, was zu schwankenden Zykluszeiten über die Schicht führte.
Lösung
Wir haben ein automatisiertes Beladesystem für Hordenwagen konstruiert, das direkt an die Produktdosiermaschine angebunden ist. Der Bediener führt heute lediglich Leergitter zu und befüllt das Magazin – der restliche Zyklus läuft vollautomatisch. Das System bindet sich direkt an die Förderstrecke in die Fertigungslinie ein.
Neben der reinen Taktzeitverkürzung ist die Wiederholgenauigkeit entscheidend: Das automatisierte System arbeitet über die gesamte Schicht mit konstanter Geschwindigkeit. Im Dreischichtbetrieb entlastet die Anlage die Arbeitsleistung von rechnerisch drei Vollzeitstellen.
Ergebnis
- 16–18 s – automatisierte Beladezeit pro Träger
- 22–24 s – manuelle Zykluszeit des Bedieners bei 15 kg Trägerlast
- Konstante Taktzeit – identische Anlagenleistung in der ersten wie in der achten Schichtstunde
- 2–3 Jahre – kalkulierte Amortisationszeit je nach Schichtmodell
Universelle Einsetzbarkeit
Die Lösung ist nicht auf ein einzelnes Produkt beschränkt. Dasselbe System handhabt Drahtgitter, Backbleche, Rauchspieße, Trocknungsbleche und Kühlhorden – überall dort, wo eine Dosiermaschine Ware auf Trägern ablegt, die anschließend in Mehretagen-Hordenwagen eingeschoben werden.

